Andreas Wald beschäftigt sich mit dem Aufbau von Raum und seinen Schichtungen.

Andreas Wald folgt seit über vier Jahrzehnten einem klaren künstlerischen Weg. Seine Bildmotive, urbane und industrielle Architekturen sowie seit 2022 Wald und liegendes Gehölz, sind keine Abbildungen im klassischen Sinne, angeregt durch Fotografien oder reale Orte, sondern formen und entwickeln sich zunächst zeichnerisch in zahlreichen Skizzen. Es sind Nachbilder des Sehens von Strukturen und Wandlungen, eben all dem, was sich ständig verändert. Daher entstehen auch eher Serien gleichen Themas, wie z.B. die "Verzweigungen" oder die "Schaltwerke", als einzelne Bilder. Allesamt sind es Szenerien, in denen weder Mensch noch Tier unmittelbar in Erscheinung treten. Es lassen sich nur Vermutungen anstellen über die Lebenssituation ehemaliger Bewohner.