Dialog zwischen Stärke und Fragilität, textilem und künstlerischem Ausdruck

In einem fragilen Zusammenspiel von Intuition und subtiler Komposition werden botanische Fragmente in vielschichtige Strukturen gearbeitet. Die Grundlage ist Acryl, kombiniert mit ineinander fließender Wasserfarbe und pastoser Ölfarbe. Halbtransparente Lasuren überlagern kraftvolle Strukturen, hinterlassen Spuren und gewähren Durchblicke in tiefere Schichten. Das Material wird zum Bedeutungsträger. Farbflächen verdichten sich, Linien lösen sich auf, Strukturen werden aufgebaut und wieder zerstört. Dieser Prozess verweist auf Transformation und Verletzlichkeit. Es wird agiert und reagiert. Im Fokus steht die Ambivalenz von Stärke und Fragilität der Natur sowie das Spiel zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Textile Ursprünge bleiben stets spürbar und treten in einen lebendigen Dialog mit der Malerei.