Das ARKEN Museum for Moderne Kunst konzentriert sich ab heute auf die veränderte Darstellung von Frauen in der Kunst. Women in Change nimmt sich während einer kunstgeschichtlichen und soziologischen Zeitreise durch die Darstellung der Frau der Fragen an: Was bedeutet es heute, eine Frau zu sein? Was ist weiblich? Wer definiert, was Weiblichkeit ist? Wer kann weiblich sein? Und ist Weiblichkeit überhaupt geschlechtsspezifisch?
Die Ausstellung beginnt chronologisch beim Durchbruch der Moderne im späten neunzehnten Jahrhundert und endet bei der jüngeren, zeitgenössischen Kunst. Der Fokus liegt dabei, wie der Titel erahnen lässt, auf dem fortwährenden Wandel der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauen und Geschlechterrollen, der sich auch in der Kunst offen zeigt. Weiterhin forciert das ARKEN Museum nicht nur die künstlerische Reflexion des Wandels, sondern auch Reaktionen und Gegenwehr, die neue Darstellungen häufig erfuhren. Sie reichen vom impressionistischen Porträt bis hin zur performativen Körperkunst sowie von üppigen Aktstudien bis hin zu kritischen Untersuchungen darüber. Women in Change thematisiert von der Frauenbewegung 1870 bis hin zur #MeToo-Debatte die verschiedensten Etappen der Wahrnehmung von Weiblichkeit, Geschlechtsidentität und Körperidealen.
Zu den Exponaten gehören Werke dänischer wie internationaler Künstlerinnen und Künstler – darunter befinden sich mitunter Arvida Byström, Louise Bourgeois, Frida Orupoba, Cindy Sherman oder Tabita Rezaire.