Am 11. November 2021 findet in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (kurz Bundeskunsthalle) in Bonn zum 25. Mal die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Wettbewerbs Bundespreis für Kunststudierende statt. Zunächst wurden für den Förderpreis, an dem sich alle 24 Kunsthochschulen Deutschlands beteiligen und miteinander messen, 50 Studierende nominiert. Am 11. November werden nun die folgenden acht Gewinnerinnen und Gewinner von verschiedenen Kunsthochschulen geehrt: Nele Jäger (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Sarah Niecke (Hochschule der Bildenden Künste Saar), Wagehe Raufi (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main), Lea Rohde (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Andrėja Šaltytė (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Nick Schamborski (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Tatjana Stürmer (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe) und Leyla Yenirce (Hochschule für bildende Künste Hamburg). Sie alle teilen sich zu gleichen Teilen das Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro sowie 18.000 Euro in Form von Produktionsstipendien. Vom 12. November 2021 bis zum 30. Januar 2022 werden die Werke der acht Studierenden, die mit Installation, Bildhauerei, Video, Schmuck, Performance, Malerei und Multimedia verschiedene Bereiche der freien bildenden Kunst präsentieren, außerdem in der Bundeskunsthalle ausgestellt.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und organisiert vom Deutschen Studentenwerk e.V. findet der Bundespreis für Kunststudierende alle zwei Jahre mit dem Ziel statt, Kunststudierenden eine professionelle Ausstellungsplattform und die Möglichkeit der Vernetzung zu bieten, ihr Talent zu fördern und den Übergang von Studium zu Beruf zu unterstützen. Innerhalb des Wettbewerbs sind alle Formen der bildenden Kunst zugelassen, weshalb die Präsentationen von Gemälden über Installationen bis hin zu Performances reichen. Der Förderpreis ist die einzige Ausstellung, an der sich alle 24 Kunsthochschulen Deutschlands mit jeweils zwei ihrer besten Studierenden beteiligen, und sie wird von einer unabhängigen Fachjury verliehen. Neben einem Geldpreis erhalten die Preistragenden eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle mit Katalog.