In der Ausstellung Zwischentöne & Statements präsentiert das Haus Hildener Künstler Kunstwerke von drei Künstlerinnen über zentrale Themen unserer Zeit. Gabriele Weide aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon zeigt Arbeiten über die Gefährdung des Lebensraumes Ozean. Die Vernissage findet am 20. Juni um 15 Uhr in Hilden nahe Düsseldorf statt.
17. June 2026
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Gabriele Weide, Idylle mit Verfallsdatum, Ölfarbe, Tusche, Papier auf Intonaco/auf Holz mit Schattenrahmen
Aktuelle Kunst in einem alten Fachwerkhaus: Das Haus Hildener Künstler vereint in der Ausstellung Zwischentöne & Statements die künstlerischen Positionen von Ute Augustin-Kaiser, Eloba (Ellen Loh-Bachmann) und Gabriele Weide. Deren sehr unterschiedlichen Arbeiten ist gemein, dass sie sich mit zentralen Fragen und Problemstellungen unserer Zeit befassen: Ute Augustin-Kaiser aus Ratingen widmet sich in ihren reliefartigen Wandobjekten den Strukturen der Meere. Die Arbeiten von Eloba aus Leverkusen greifen unterschiedlichste Themen auf und sind geprägt von den leuchtenden Farben und der Lebensfreude südamerikanischer Kulturen. Gabriele Weide, die am Künstlerprogramm des Art.Salon teilnimmt, greift die Bedrohung der Meere unter anderem durch Vermüllung und Überfischung auf. Ihre Arbeiten wirken zunächst harmonisch, doch die unwiderrufliche Verschmutzung mit extremen Auswirkungen auf diverse Lebensformen ist bereits vorangeschritten: eine Idylle mit Verfallsdatum, so der Titel einer ihrer Gemälde. Die Ausstellung eröffnet am 20. Juni um 15 Uhr in Hilden mit einem Gespräch der drei Künstlerinnen über ihre Arbeiten und endet am 28. Juni.
Das Werk von Gabriele Weide, die in Düsseldorf lebt und arbeitet, dreht sich um Umweltveränderungen, urbane Vegetation und die schöpferische Kraft der Natur. Seit dem Jahr 2010 thematisiert sie die zunehmende Bedrohung der Weltmeere durch menschliches Verhalten in ihren Bildern und wirft dabei augenöffnende Perspektiven auf so harmlos klingende Begriffe wie »Strandgut« oder »Beifang«.
Der Verein Haus Hildener Künstler setzt sich für die Erhaltung des 1901 als Kutscherhaus errichteten Gebäudes ein und nutzt es für kulturelle Zwecke. Er unterhält auch einen angrenzenden Skulpturengarten, in dem ebenfalls wechselnde Ausstellungen stattfinden.
Haus Hildener Künstler Hofstraße 6 40723 Hilden
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Gabriele Weide, Sleeping Giants, Öl auf Intonaco auf Holzkasten, 5 cm Höhe
Auf den ersten Blick wirken Gabriele Ludewigs „Balloons“ wie bunte, schwebende Luftballons. Doch hinter der poppigen Comic-Ästhetik verbergen sich massive Skulpturen voller Dynamik. Ein Blick auf Kunstwerke, die pure Lebensfreude versprühen.
von Felix Brosius,
16. June 2026
Schaffhausen: Bronzeskulpturen von Klemens Pasoldt
Farbige Raster treffen auf organische Formen: In einer Duoausstellung der Galerie für Gegenwartskunst Schaffhausen begegnen sich Farbtafeln von Brigitte Bi Pfister und Skulpturen von Klemens Pasoldt. Die Vernissage findet am 19. Juni um 17 Uhr statt.