Bettina Pousttchi wurde 1971 in Mainz geboren und studierte unter anderem bei Rosemarie Trockel an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit mittlerweile 20 Jahren stellt die deutsch-iranische Künstlerin Pousttchi international aus und war bereits zweimal auf der Biennale in Venedig vertreten. Ihre Arbeiten stellen oft grenzüberschreitende Werke aus Skulptur, Architektur und Fotografie dar, die sich mit der vom Menschen konstruierten Lebensumgebung und der Unbeständigkeit des menschlichen Erinnerungsvermögens befassen. Zuletzt stellte Pousttchi im Oktober 2021 auf der angesehenen Kunstmesse FIAC in Paris aus.
Bettina Pousttchi. Fluidity ist der erste Teil der Ausstellungsreihe, die das Programm des Arp Museums Bahnhof Rolandseck im Jahr 2022 bestimmen wird. Unter dem Titel Wegweiserinnen werden zeitgenössische Künstlerinnen vorgestellt, die an künstlerischen Schnittstellen arbeiten und führende Stimmen der Gegenwartskunst abbilden. Das Museum organisiert die Reihe ganz im Sinne seiner Namensgeber, dem Künstlerehepaar Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp, die als experimentelle Avantgardisten der Moderne in die Kunstgeschichte eingegangen sind. Die Ausstellung zu Pousttchi läuft vom 19. Dezember 2021 bis zum 12. Juni 2022.