Ab dem 16. Februar feiert die ALBERTINA MODERN in Wien die Vielfalt ihrer Sammlung und die Vielfalt der Kunstwelt: The Beauty of Diversity rückt Künstlerinnen und Künstler in den Fokus, die im allgemeinen Kanon eher vernachlässigt sind.
Alexandre Diop, Il était une fois le Mouton Noir, 2021, Mischtechnik auf Holz
Die diesjährige Frühjahrsausstellung der ALBERTINA MODERN der Fülle menschlicher Kreativität und Herkünfte gewidmet: The Beauty of Diversity bringt Schönes, Groteskes und Verdrängtes zusammen. Autodidakten und ausgebildete Künstler aus allen Kontinenten fertigen sehenswerte, komplexe Kunst, die eurozentrische Idealbilder in Frage stellt, ergänzt oder auch ungeahnte neue Wege betritt. Die Vermischung der Exponate, die aus verschiedenen Dekaden und Kontinenten stammen, schafft neue Perspektiven auf den Begriff »Kunstwelt«. Die Ausstellung läuft vom 16. Februar bis zum 18. August in Wien.
Die ALBERTINA MODERN bringt Exponate aus der hauseigenen Sammlung hervor, die abseits des bekannten und viel diskutierten Kunstkanons um berühmte Renaissance-Maler und Künstler der Moderne entstanden sind. In der Ausstellung sind unter anderem Sungi Mlengeya, Amoako Boafo, Verena Bretschneider, die Künstlergruppe Gelitin, August Walla, Cindy Sherman, Cecily Brown, Jadé Fadojutimi, Jean Dubuffet, Miriam Cahn, Alexandre Diop and Franz Ringel zu sehen.
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.