In der Ausstellung Corot bis Watteau? Französischen Zeichnungen auf der Spur widmet sich der Provenienzforschung: Die Wege von ausgewählten Zeichnungen aus der Frühen Neuzeit in die Sammlung der Kunsthalle Bremen wurden detailliert erforscht. Die Schau eröffnet am 30. April.
30. April 2025
Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen
Charles Parrocel, Brustbilder zweier Soldaten, um 1740 Rote und schwarze Kreide, 29,7 x 48 cm
Wie gelangten Kunstwerke in Museumssammlungen? Die Provenienzforschung hat in den letzten Jahren einen immer wichtigeren Standpunkt eingenommen. Die Kunsthalle Bremen stellt nun die Ergebnisse langjähriger Forschungsarbeiten vor: Es entstanden umfangreiche Objektbiografien zu 40 Zeichnungen und zwei Skizzenbüchern von französischen Künstlerinnen und Künstlern der Frühen Neuzeit. Der Fokus lag dabei auf Werken, deren Wege in die Sammlung dringend geklärt werden musste, etwa weil sie während oder kurz nach der NS-Zeit in den Besitz der Kunsthalle gelangten. Die Ausstellung Corot bis Watteau? Französischen Zeichnungen auf der Spur ist vom 30. April bis zum 27. Juli in der Kunsthalle Bremen zu sehen. Kuratiert wurde die besondere Schau von Dr. Maria Aresin und Dr. Brigitte Reuter.
Kunst für eine funktionierende Koexistenz der globalen Bevölkerung: Im Haus der Kunst in München präsentiert der Argentinier Tomás Saraceno Visionen für neue Formen des Zusammenlebens. Die Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten eröffnet am 17. Juli.
Ein einzigartiges Œuvre: Mit über 150 Arbeiten, darunter Filme, Installationen und selten zu sehende Gemälde, präsentiert die Tate Modern die kubanische Künstlerin Ana Mendieta. Die gleichnamige Ausstellung eröffnet am 15. Juli in London.