Nürnberg/München: Mehrere Ausstellungen mit Ulrike Pichl

Im flüchtigen Licht – Naturpoesie zwischen Fotografie und Lyrik

In den kommenden Wochen nimmt die Künstlerin Ulrike Pichl an mehreren Ausstellungen in Nürnberg und München teil. Die Fotokünstlerin kreiert lebensnahe Naturimpressionen und verfasst zu jedem Werk ein eigenes Gedicht. Den Anfang macht die Schau heimART der GEDOK Franken im Heimatministerium Nürnberg, deren Vernissage am 07. November stattfindet.

06. November 2025
Ulrike Pichl, Aufgehoben, 140 x 105 cm
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Ulrike Pichl, Aufgehoben, 140 x 105 cm – ausgestellt im Heimatministerium Nürnberg.

Sie bezeichnet ihre Fotografien als »Sfumatographien«: Abgeleitet von der Maltechnik Sfumato steht in den Arbeiten von Ulrike Pichl das Verschwimmen von Farben und Formen im Vordergrund. Unschärfen und absichtliche Verunreinigungen der Kameralinse mit Flüssigkeiten und Fett erschaffen eine von Flüchtigkeit geprägte Atmosphäre. Pichls Naturimpressionen erinnern Betrachtende an Momente, in denen sie selbst in der Natur unterwegs, von ihr umgeben waren und erwecken diese besondere Aura wieder zum Leben. Die Fotografien der Künstlerin sind signierte Unikate und werden thematisch durch handgeschriebene Gedichte ergänzt und erweitert: »Die Gedichte sind Teil des Gesamtwerks. Sehnen, Werden, Hoffen, Lieben, kurze Momente der Schönheit, der Finsternis, Fürchten, sich selbst finden und verlieren – mit diesen Themen beschäftige ich mich in meinen Texten«, erläutert Pichl in ihrem Artist Statement.

Im November und Dezember dieses Jahres eröffnen mehrere Ausstellungen, bei denen die Künstlerin Arbeiten präsentiert. Am 07. November findet um 17 Uhr im Heimatministerium Nürnberg die Vernissage der Ausstellung heimART statt. 56 Künstlerinnen der GEDOK Franken zeigen aktuelle Kunstwerke etwa zum Verhältnis von Mensch und Natur oder zu Menschen- und Frauenrechten. Pichl ist mit ihrem Werk Aufgehoben (Bild oben) vertreten, in dem der Himmel die Einfachheit und zugleich unendliche, Assoziation erweckende Formvielfalt der Natur in ihrem steten Wandel repräsentiert. Die Ausstellung schließt am 30. November.

Vom 15. November an wird Ulrike Pichl von der Nürnberger Galerie Ostermayr vertreten. Zu diesem Anlass werden vier ausgewählte Arbeiten inklusive der Gedichte ausgestellt. Darunter ist die sehr persönliche Fotografie Am Grund (Bild unten), die 2024 eine Honorable Mention bei den Annual Photography Awards erhalten hat. Am 05. und 06. Dezember sind zudem zwei weitere Arbeiten in einer Gruppenausstellung der Galerie Helligkeit in München zu sehen, von der die Künstlerin ebenfalls vertreten wird.Art.Salon

Ulrike Pichl, Am Grund, 2024, 50 x 50 cm
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Ulrike Pichl, Am Grund, 2024, 50 x 50 cm – ausgestellt in der Galerie Ostermayr.
Die Künstlerin Ulrike Pichl.
© Foto: Björn Ufer
Die Künstlerin Ulrike Pichl.

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