Kunsthalle Darmstadt: Ausstellung »Eingebrannt« mit Gudrun Petersdorff
Kunst, Musik, Lyrik: Werke aus der DDR
Mit der ersten gattungsübergreifenden Schau, die Kunst, Musik und Lyrik aus der DDR vereint, präsentiert die Kunsthalle Darmstadt bemerkenswerte Arbeiten. Vertreten ist auch Gudrun Petersdorff aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon. »Eingebrannt«. Malerei, Lyrik, Neue Musik und Proben zweier Bildhauer aus der DDR ist bis zum 29. Juni zu sehen.
31. March 2025
Von Gudrun Petersdorff zur Verfügung gestellt.
Vernissage der Ausstellung
Spuren der DDR: Der Titel der Ausstellung »Eingebrannt«. Malerei, Lyrik, Neue Musik und Proben zweier Bildhauer aus der DDR ist dem Gedicht Mit Heine von Kurt Drawert entlehnt. Der Schriftsteller ist an der Schau der Kunsthalle Darmstadt auch als Kurator der Sektion Lyrik beteiligt, die zusammen mit Malerei und Bildhauerei und Neue Musik die erste medienübergreifende Ausstellung ihrer Art zur DDR bildet. Die Werke werden miteinander in Dialog gesetzt und entwickeln so zahlreiche Querverbindungen und überraschende Berührungspunkte. Zehn Malerinnen und zehn Maler, zwei Bildhauer, 40 Lyrikerinnen und Lyriker und zehn Komponistinnen und Komponisten sind in der Ausstellung vertreten, die nach einem Konzept des leitenden Kurators León Krempel entstand. »Eingebrannt«. Malerei, Lyrik, Neue Musik und Proben zweier Bildhauer aus der DDR ist noch bis zum 29. Juni geöffnet.
Unter den ausstellenden Kunstschaffenden ist auch Gudrun Petersdorff, die am Künstlerprogramm des Art.Salon teilnimmt. Die Gemälde der in Leipzig arbeitenden Künstlerin basieren auf alltäglichen Beobachtungen und Landschafts- und Stadtansichten. Sie streben nach Einfachheit und Sinnlichkeit, nach der Poesie des Augenblicks und lassen erzählerische Strukturen und Erwartungen hinter sich zurück. In dieser Ausstellung zeigt sie Gemälde von Tanzenden, zu denen sie Ende der 1980er von Filmen des Regisseurs Carlos Saura inspiriert wurde. Petersdorff war mehrere Jahre lang Dozentin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie präsentierte ihre Arbeiten in Einzelausstellungen deutschlandweit und international in Chicago, San Francisco, im belgischen Baarle-Hertog. Zudem nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellungen teil.
Privatbesitz, München, Foto Christoph Sandig
Gudrun Petersdorff, Flamencotänzerin, 1987 – 89, 200 x 150 cm, Öl auf Leinwand
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