Japan in allen Facetten: Der Fotograf Michael Nischke präsentiert in der Ausstellung Made in Japan seine Dokumentation der komplexen japanischen Kultur. Die Kunstfotografien sind ab dem 30. Mai in der Hamburger Galerie Visulex ausgestellt.
Mehrere Male reiste der Münchner Fotograf Michael Nischke bereits nach Japan und konnte so umfangreiche Einblicke in das Land erhalten, das bei vielen Faszination, aber auch Verwunderung auslöst. Die japanische Kultur erweist sich unter anderem wegen der geografischen Lage des Landes, der bewussten jahrhundertelangen Abschottung und schnellen Modernisierung im 19. und 20. Jahrhundert als einzigartige, teils widersprüchliche Verzahnung von Tradition und Modernität. Mit klarem Blick für die Motive umgeht Nischke klischeehafte Darstellungen etwa von der weltbekannten und für die Japaner bedeutende Kirschblüte und bildet die komplexen Gesellschaftsstrukturen reflektiert ab. Die Galerie Visulex, die sich auf Kunstfotografie spezialisiert hat, zeigt Nischkes Arbeiten in der Ausstellung Made in Japan. Die Exponate sind vom 30. Mai bis zum 28. Juni in Hamburg zu sehen.
Michael Nischke studierte Fotografie in Köln und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Besonders im Bereich der Panorama-Fotografie gilt als einer der führenden Künstler in Deutschland. Nischkes Arbeiten waren auf zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Deutschland, Japan und Taiwan zu sehen und sind in diversen Sammlungen vertreten. Er war Mitglied der Chefredaktion des renommierten Magazin Photo International und ist Vorstand und Kurator der BLANK ART FOUNDATION, einer Münchner Stiftung, die sich in den Gebieten Kunstfotografie und Videokunst engagiert.
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
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