Malerei und Dichtung: eine Revolution
Wie sahen Kunstrevolutionäre des 19. Jahrhunderts aus? Anhand dreier höchst unterschiedlicher Œuvres geht das Tate Britain in London dieser Frage nach. The Rossettis, eine Ausstellung über Dante Gabriel, Christina, und Elizabeth Rossetti eröffnet am 6. April.
Eine immersive Schau mit Gemälden, Gedichten, Zeichnungen und historischen Fotografien offenbart die ungewöhnlichen Lebens- und Werkgeschichten dreier Kunstschaffender des 19. Jahrhunderts. The Rossettis in der Tate Britain in London ist die größte Präsentation von Dante Gabriel Rossetti seit 20 Jahren und die größte seit 30 Jahren von seiner Ehefrau Elizabeth Rossetti, geborene Siddal. Ungewöhnlich für eine Kunstausstellung ist der hohe Anteil an Dichtkunst der Poetin Christina Rossetti und ihrem Bruder Dante, der sowohl Maler als auch Dichter war. Die unkonventionelle Schau, die auch die eigensinnigen Lebensstile dieser drei Kunstschaffenden thematisiert, läuft vom 6. April bis zum 24. September.
Die drei Rossettis standen mit den Präraffaeliten in Verbindung, Dante Rossetti war gar einer der Gründer der Bewegung, die die Malkunst in England revolutionieren wollte. Sie wandten sich mittelalterlicher Kunst zu, der Zeit vor Raffael, der das unumstrittene Vorbild für die akademische Malerei im 19. Jahrhundert war. Obwohl die Bewegung nur wenige Jahre bestand, hallte sie lange nach und wies sie dem nachkommenden Symbolismus und dem Jugendstil den Weg.
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Abstraktion eines Lebens
Fortsetzung der Jubiläumsausstellungen: 2026 feiert Georg Brandner seinen 70. Geburtstag und sein 50jähriges Jubiläum als freischaffender Künstler. In verschiedenen österreichischen Städten präsentiert er seine Arbeiten, als nächstes in Wolfsberg: Am 30. Juni eröffnet dort um 18:30 Uhr die Schau Georg Brandner – 70 Jahre Kunst in der Galerie Atelier Berndt.