Oh La La!: Pariser Kunstmesse bietet viele Neuheiten
Art Basel Paris 2024
Oh La La!: Pariser Kunstmesse bietet viele Neuheiten
195 Galerien stellen in Paris Kunstwerke aus: Die Art Basel Paris wächst in rasantem Tempo und präsentiert bekannte wie neue Sektionen. Die diesjährige Ausgabe findet vom 18. bis 20. Oktober statt, die VIP Preview Days sind am 16. und 17. Oktober.
17. October 2024
Courtesy of Art Basel
Art Basel's 2023 edition in Paris
Auch wenn das + jetzt im Namen fehlt, mangelt es der Messe nicht an großem Zuwachs: 195 Galerien versammeln sich dieses Jahr auf der Art Basel Paris, die zuvor den Namen Paris+ par Art Basel trug. Das ist eine Steigerung von fast einem Drittel: Die Messe existiert erst seit 2022, wird aber den Erwartungen als eine der wichtigsten Kunstmessen der Welt gerecht, auch wenn 2023 bemängelt wurde, dass das Pariser Flair einem Art-Basel-Einheitslook geopfert wurde. Neben den Kunstwerken im Grand Palais präsentiert die Messe monumentale Installationen und Skulpturen an mehreren Standorten in Paris und im Palais d’lèna ein Sonderprojekt namens Tales & Tellers, das gemeinsam mit der Modemarke Miu Miu entstand. Die Art Basel Paris läuft vom 18. bis 20. Oktober, die VIP Preview Days sind am 16. und 17. Oktober.
Zu den neuen Sektionen gehören Premise und Oh La La!. Bei ersterer zeigen neun ausgewählte Galerien kuratierte Ausstellungen, die auch Kunstwerke vor 1900 beinhalten. Letztere ist eine Initiative, die selten ausgestellten Kunstwerken größere Aufmerksamkeit verschaffen will. Am Freitag, den 18., und am Samstag, den 19. Oktober, bietet sich die Gelegenheit, mehrere Dutzend kaum gezeigte Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und digitale Kunstwerke zu sehen.
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.