Die Installationen des norwegischen Künstlers Rune Guneriussen (*1977) verbinden von der Natur inspirierte Formen mit Lichtkunst. In stimmungsvollen Fotografien werden die oft aus Holz gearbeiteten Werke anschließend verewigt. In der aktuellen Bilderserie Rune Guneriussen – Lights go out, die vom 30. Januar bis zum 12. Juni 2022 im Museum Kunst der Westküste (MKdW) auf Föhr zu sehen ist, thematisiert der Künstler seine persönliche Wahrnehmung von der Entfremdung des Menschen von der Natur.
Das Besondere ist, dass einige von Guneriussens Installationen auf Föhr geschaffen wurden, weshalb die Ausstellung ein weiterer Beitrag der Reihe Made on Föhr ist, die im Februar 2021 mit der ersten Schau startete. Im Rahmen des Programms Artist-in-Residence des MKdW, zu dem Kunstschaffende auf die Initiative des Museums hin zu einem Arbeitsaufenthalt auf Föhr eingeladen werden, schuf Guneriussen 2018 die ersten drei Werke seiner Serie Rune Guneriussen – Lights go out. Mittlerweile besteht sie aus 29 großformatigen Fotografien, von denen nun eine Auswahl im MKdW in Guneriussens erster musealer Einzelausstellung in Deutschland präsentiert werden.