Wer oder was entscheidet eigentlich über den finanziellen Wert von Kunst? Wie kommt es, dass manche Gemälde wie beispielsweise die von Jean-Michel Basquiat oder Gerhard Richter für mehrere Millionen verkauft werden und andere nicht? Die Dokumentation The Price of Everything des US-amerikanischen Regisseurs Nathaniel Kahn geht genau diesen Fragen nach und verfolgt die Wertschöpfungsketten von Arbeiten bekannter Künstlerinnen und Künstler wie Jeff Koons oder George Condo. Zudem blickt die Dokumentation, zu sehen bei Amazon Prime, in die Geschichte zurück und betrachtet die legendäre Versteigerung der Pop-Art-Sammlung des Taxiunternehmers Robert Scull 1969, die als Geburtsstunde des Kunstmarktes gilt. Sammlerinnen und Sammler ebenso wie führende Personen verschiedener Auktionshäuser werden zum Thema befragt, darunter die ehemalige Bereichsleiterin der Sotheby’s Global Fine Arts Division, Amy Capellazzo. So ist sie alles andere als angetan von der Idee, Werke großer Kunstschaffender wie Gerhard Richter in Museen auszustellen: »So eine sozialistische Idee!« Das wirft die Problematik in den Raum, was Kapitalismus und Konsum für die Arbeit von Kunstschaffenden selbst bedeutet. Im Zentrum der Dokumentation bleibt dabei jedoch stets die Frage, ob sich der Wert von Kunst am Ende überhaupt in Geld messen lässt.
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Wolfsberg: Jubiläumsausstellung von Georg Brandner
Abstraktion eines Lebens
Fortsetzung der Jubiläumsausstellungen: 2026 feiert Georg Brandner seinen 70. Geburtstag und sein 50jähriges Jubiläum als freischaffender Künstler. In verschiedenen österreichischen Städten präsentiert er seine Arbeiten, als nächstes in Wolfsberg: Am 30. Juni eröffnet dort um 18:30 Uhr die Schau Georg Brandner – 70 Jahre Kunst in der Galerie Atelier Berndt.
26. June 2026
Ghent, Stedelijk Museum voor Actuele Kunst