Husum: »Werkschau. Frauke Petersen und Karen Seggelke«
Verfremdete Fotografie
Der Kunstverein Husum und Umgebung e.V. präsentiert zwei Künstlerinnen, denen Fotografie als Basis für ihre Kunstwerke dient: In Werkschau. Frauke Petersen und Karen Seggelke sind insgesamt knapp 80 Arbeiten zu sehen. Die Ausstellung eröffnet am 13. April im Husumer Rathaus.
09. April 2025
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Frauke Petersen, 19048, 2019
Sie stellen die Objektivität der Fotografie in Frage: Die Künstlerinnen Frauke Petersen und Karen Seggelke erkunden auf unterschiedliche Weise, welche künstlerischen Möglichkeiten die Fotografie bietet. Petersen, die am Künstlerprogramm des Art.Salon teilnimmt, bringt in einer speziellen Mischtechnik Sand auf Fotografien auf, wodurch reliefartige Kunstwerke entstehen, die einzigartige Strukturen aufweisen. Je nach Betrachtungswinkel und einfallendem Licht scheinen sich ihre Kunstwerke zu verändern. Seggelke ist Fotografenmeisterin und ehemalige Leiterin des Museums für Photographie in Braunschweig. Sie verfremdet Fotografien durch digitale Bearbeitung und druckt die Arbeiten anschließend auf Hahnemühle PhotoRag oder Leinwand, wodurch weitere neue Struktureffekte entstehen. In der Ausstellung Werkschau. Frauke Petersen und Karen Seggelke zeigen sie nun jeweils fast 40 ältere und neuere Arbeiten. Die Schau wird vom Kunstverein Husum und Umgebung e.V. organisiert und ist vom 13. April bis zum 05. Juli im Husumer Rathaus zu sehen.
Frauke Petersen zeigt eine Übersicht ihrer Arbeit aus den letzten 25 Jahren. Die Kunstwerke gehören verschiedenen Werkgruppen an: Unter anderem sind Werke aus Architekturen, einer 2010 begonnenen Serie inspiriert von Architekturmotiven in Buenos Aires, aus Körper Landschaften, die auf natürlich entstandenen Motiven im Sand von St. Peter-Ording, dem Wohnort der Künstlerin, basiert, und aus Schatten 2, für die Motive einer Reise in die Wüste Gobi als Grundlage dienten, ausgestellt. Petersen arbeitete zunächst als Garten- und Landschaftsarchitektin und ist seit 1998 freischaffende Künstlerin. Für ihre Arbeit wurde sie 2017 mit dem Kunst- und Kulturpreis des Rotary Clubs Eiderstedt ausgezeichnet.
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