Die Gruppenausstellung in Berlin zeigt die Welt, wie sie wirklich ist, eingefangen von sechs Künstlerinnen und Künstlern, gesehen mit ihren eigenen Augen, verstanden mit ihrem Herzen und interpretiert mit ihrem Verstand.
08. October 2024
Welcome to Reality - Gruppenausstellung in Berlin
Die Welt mit anderen Augen sehen – das ist es, was uns die figurative Malerei ermöglicht. Sie lenkt den Blick auf das Detail, weitet die Perspektive oder zeigt eine Welt, wie sie sein könnte, eine Welt der Möglichkeiten, der Träume, der Phantasie, vielleicht eine Realität im Konjunktiv, in jedem Fall aber im Subjektiv des Künstlers, der sie erschafft. Sechs solcher subjektiven Positionen sind in dieser Ausstellung zusammengeführt, alle zeitgenössisch beschreiben sie einen Ausschnitt unserer Gegenwart, zeigen ein Spektrum der Themen, die wir derzeit verhandeln. Zu entdecken gibt es aufgebrachte Menschengruppen und zärtliche Vertrautheit, männliche Kumpanei und großes Leid, das Licht der Sonne und die Schönheit des Regens.
Beate Selzer • Christiana Wirthwein Vormbäumen • Gerhard Silber Kaan Ege Önal • Kevin Schott • Ulrike Gerst
Gerhard Silber (2014), Bomb Watchers II, Acryl auf Leinwand, 120 x 200 cm
Vernissage: Donnerstag, 10. Oktober, ab 18:00 Uhr, Einführung um 19:00 Uhr Ausstellung: 11.10. bis 16.11.2024 Öffnungszeiten: Mi bis Sa, 12:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung Adresse:Fasanenstraße 42, 10719 Berlin
Kevin Schott (2024), General Tenderness, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Christiana Wirthwein Vormbäumen (2017), Verein, Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm
Kaan Ege Önal (2023), The Silence, Öl auf Leinwand, 200 x 125 cm
Ulrike Gerst (2022), o.T. (aus der Serie »Pool«), Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm
Beate Selzer (2019), Drift 3, Öl auf MDF, 42 x 31 cm
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.