Kunsthalle Hamburg: »FUTURA – Vermessung der Zeit«

Zukunft als Denkform – Dialoge über Jahrhunderte und Disziplinen hinweg

Mit FUTURA – Vermessung der Zeit hat die Hamburger Kunsthalle einen interdisziplinären Dialog eröffnet. Die 30 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen geben darin ihr Verständnis von Zukunft als Denkform wider. Die 25 Jahre alte Tropfsteinmaschine von Bogomir Ecker wird im Zentrum der Ausstellung stehen. Zu sehen gibt es FUTURA bis zum 10. April 2022.

14. January 2022
Amerikanisches Pressefoto einer Eishöhle,
© Fotoarchiv Bogomir Ecker
Fotograf*in unbekannt | Amerikanisches Pressefoto einer Eishöhle, 1963

30 Künstlerinnen und Künstler widmen sich den Aspekten von Zeitlichkeit, Nachhaltigkeit und Visionen – zu entdecken sind die Werke in der Ausstellung FUTURA – Vermessung der Zeit in der Kunsthalle Hamburg.. Im Zentrum steht die Tropfsteinmaschine von Bogomir Ecker (*1950): Seit einem Vierteljahrhundert erzeugt sie ununterbrochen einen Tropfstein inmitten der Galerie der Gegenwart. Anlässlich des runden Jubiläums des Kunstwerkes durfte Ecker FUTURA gemeinsam mit Brigitte Kölle (Leitung Sammlung Kunst der Gegenwart) kuratieren. Die Ausstellung geht der Zukunft als Denkform und der Kunst als ästhetische Kategorie auf den Grund – einige der Kunstwerke wurden sogar eigens für die Veranstaltung entworfen.

Der interdisziplinäre und historische Dialog zwischen den Exponaten wechselt zwischen Zeichnung von Caspar David Friedrich von 1826 hin zur zeitgenössischen Fotografie von Pierre Huyghe (*1962). Katinka Bocks (*1976) Keramik-Installation Trostpfützen treffen auf Gustave Courbets Die Grotte der Loue (1864), während sich geologische Meteoriten der raumgreifenden Installation der Künstlerin Elena Greta Falcini (*1986) hinzugesellen. Parallel zur Ausstellung richtet die Kunsthalle gemeinsam mit dem Tropfstein e. V. ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm mit dem Titel FUTURA. Zukunft als Denkform aus. Art.Salon

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