Los Angeles, Getty Museum: »Cy Twombly: Making Past Present«
Cy Twombly im Austausch mit der Antike
Die Klassische Mythologie inspirierte den Abstrakten Expressionisten Cy Twombly bei seinen Werken erheblich. Ab dem 2. August untersucht die Ausstellung Cy Twombly: Making Past Present im Getty Museum in Los Angeles Twomblys Verhältnis zur Antike mit teilweise erstmals öffentlich gezeigten Skulpturen.
Cy Twombly (American, 1928-2011), Il Parnasso, 1964, Oil paint, wax crayon, graphite, and colored pencil on canvas, 205.7 x 218.4 cm (81 x 86 in.)
Der US-amerikanische Künstler Cy Twombly (1928-2011) verbrachte einen Großteil seines Lebens in Rom. Seine Faszination für griechische und römische Mythologie beeinflusste sein Œuvre im Stil des Abstrakten Expressionismus ab den 1960ern. Seine Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen, die sich mit mythologischen Themen befassen, stellen eine Besonderheit dieser Strömung dar, weil sie sich allgemein auf Spontanität und Emotionen als Ursprung abstrakter Bilder bezog. Vom 2. August bis zum 30. Oktober geht das Getty Museum in Los Angeles den Werken des Künstlers mit Cy Twombly: Making Past Present auf den Grund. Zu sehen sind auch Skulpturen aus dessen persönlicher Sammlung, die zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Cy Twombly ist einer der wichtigsten Abstrakten Expressionisten. Er malte seine Werke oft nach tagelangen Überlegungen in kürzester Zeit und weckte damit Assoziationen zur späteren Graffiti Art. Besonders bekannt ist sein 400 m² großes Deckengemälde im Salle des Bronzes im Louvre in Paris. Twombly erhielte zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1995 den renommierten Goslarer Kaiserring.
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