Die 25. Ausgabe der miart findet sowohl physisch als auch virtuell statt und hält in ihrer Grundstruktur an den bekannten Sektionen fest. Established Masters und die Hauptsektion Established Contemporary stehen auch in diesem Jahr wieder im Fokus. Erstere präsentiert nur Kunstwerke, die vor 1999 entstanden sind. Ausnahmen aus den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts werden nur zugelassen, wenn sie von namhaften Künstlern stammen, deren längste Schaffensphase vor der Jahrtausendwende liegt. Zum zweiten Mal seit 2020 sind in dieser Sektion neben bildender Kunst auch Werke der Angewandten Künste zu finden. Die Sektion Established Contemporary ist zeitgenössischen Arbeiten gewidmet, wobei auch hier Angewandte Künste erneut zugelassen sind. Die Veranstalter der Messe möchten mit diesem Schritt in Zukunft noch mehr Sammler mit unterschiedlichen Interessen und Hintergründen ansprechen.
Komplettiert werden die großen Sektionen von Generations, in der zwei Künstler aus verschiedenen Generationen Arbeiten zum selben Thema vorstellen, sowie Decades und Emergent, eine nach Jahrzehnten geordnete Präsentation italienischer Kunst des 20. Jahrhunderts sowie eine Schau von Werken der jüngsten Künstlergeneration. Alle Sektionen werden auf traditionellem Wege sowie digital zu sehen sein.
Bereits ab April lief die neue Kampagne And Flowers / Words, in der Persönlichkeiten der italienischen Kunst- und Kulturszene von Nicola Ricciardi, dem künstlerischen Leiter der Messe, interviewt werden. Neben Kunst werden vor allem das geschriebene und das gesprochene Wort thematisiert. Inspiriert wurde das Projekt vom Gedicht Pastoral von Charles Simić, welches vor 50 Jahren im Band Dismantling the Silence erschien und als Leitlinie der miart 2021 dient: nach zwei Jahren Stille neue Wege der Kommunikation finden.