Kunstverein Offenburg zeigt Marianne Hopf

»Die Welt im Atem der Malerei«

Die überwältigende Kraft der Natur in großen und kleinen Formaten: Im Kunstverein Offenburg zeigt Marianne Hopf eine Auswahl ihrer Gemälde von 2014 bis heute. Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei läuft noch bis zum 27. März.

30. January 2026
Ausstellungsansicht »Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei« im Kunstverein Offenburg
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Ausstellungsansicht »Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei« im Kunstverein Offenburg

Lavaströme, Flüsse, zerklüftete Berge und monumentale Eisschichten: In ihren Gemälden stellt die Künstlerin Marianne Hopf die Dynamik und die unvorstellbare Kraft der Natur dar. Sie operiert in ihrer Arbeit nicht innerhalb der Konventionen von gegenständlicher und abstrakter Malerei, sondern geht ungefiltert von ihren eigenen Seherfahrungen und Eindrücken aus: Hopfs Gemälde sind Bilder wahrgenommener, im steten Wandel befindlicher Landschaften. »Mein Interesse an Landschaft und Natur gilt sowohl der physischen und optischen Wahrnehmung, wie Wetterverhältnisse, Temperatur, Lichtverhältnisse […], als auch der sinnlichen Wahrnehmung, die an Überforderung grenzt, gerade wegen der energiegeladenen Mächtigkeit«, erläutert die Künstlerin das Hauptthema ihres Œuvres.

Im Kunstverein Offenburg zeigt Marianne Hopf einen Überblick ihres Schaffens von 2014 bis heute. In kleinen und großen Formaten sind ihre Auseinandersetzungen mit verschiedensten Landschaften wie den isländischen Bergen, dem norddeutschen Flachland oder dem Schwarzwald zu sehen. Die Gemälde stehen zum Teil auf dem Boden und laden dazu ein, die Distanz zum Werk zu überbrücken und sich auf eine Reise in die gemalte Welt zu begeben. Die Ausstellung Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei ist noch bis zum 27. März in Offenburg zu sehen.

Marianne Hopf lebt und arbeitet in Lahr/Schwarzwald und in Berlin. Sie studierte Malerei an der Freien Kunstschule Nürtingen und reiste im Rahmen von Stipendien unter anderem mehrfach nach Island. Nachhaltigen Einfluss auf ihr Schaffen übte neben dem Abstrakten Expressionismus, den sie während eines USA-Aufenthalts eingehend studierte, auch Emilio Vedova (1919-2006) aus, den die Künstlerin persönlich in seinem Atelier in Venedig kennenlernte. Seit vielen Jahren präsentiert Hopf national und international ihre Kunstwerke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem nahm sie auch mehrfach an der NordArt in Büdelsdorf teil.Art.Salon

Ausstellungsansicht »Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei« im Kunstverein Offenburg
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Ausstellungsansicht »Marianne Hopf. Die Welt im Atem der Malerei« im Kunstverein Offenburg

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