Im Jahr 2021 präsentierte die Fondation Cartier pour l'art contemporain die jüngste Gemäldeserie des britischen Künstlers Damien Hirst zum ersten Mal international. Die Werkreihe mit dem Titel Cherry Blossoms erntete dabei großen Beifall und wird aktuell im National Art Center in Tokio ausgestellt. Für Damien Hirst, Cherry Blossoms, Hirsts erste große Einzelausstellung in Japan, hat der Künstler selbst 24 großformatige Gemälde aus der Serie von 107 Leinwänden ausgewählt. Noch bis zum 23. Mai 2022 haben Interessierte die Gelegenheit, zu sehen, wie Hirst die westliche Malerei vom Postimpressionismus bis zur Aktionsmalerei auf seine ganz eigene Weise interpretiert und dabei eine Gruppe von farbenprächtigen, dynamischen Landschaften schafft.
Erste große Einzelausstellung von Hirst in Japan
Noch bis zum 23. Mai präsentiert das National Art Center in Tokio die Ausstellung Damien Hirst, Cherry Blossoms. Sie zeigt 24 großformatige Gemälde aus der gleichnamigen Serie des Künstlers, die eine Gruppe von farbenprächtigen, dynamischen Landschaften abbilden.
Für den Bildhauer, Maler und Konzeptkünstler, der seit den späten 80er Jahren immer wieder abstrakte Bilder malt, ist diese Serie eine große Leistung in Bezug auf die Verwendung von Farbe und Bildraum. Die Landschaften versetzen die Betrachtenden in eine fantastische Welt, in der sie sich fühlen, als stünden sie unter einer Reihe von Kirschbäumen in lebendiger Blüte. »Bei den Kirschblüten geht es um Schönheit, Leben und Tod. Sie sind extrem - sie haben fast etwas Kitschiges an sich. Wie Jackson Pollock, verdreht durch die Liebe. Sie sind dekorativ, aber der Natur entnommen. Sie handeln von der Sehnsucht und davon, wie wir die Dinge um uns herum verarbeiten und in was wir sie verwandeln, aber auch von der wahnsinnigen visuellen Vergänglichkeit der Schönheit - ein Baum in voller Blütenpracht vor einem klaren Himmel. [...]« wird Hirst dazu auf der Website des National Art Centers zitiert.
Auktionsergebnisse der Werke von Damien Hirst
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Elitza Nanova erhält Sonderpreis für abstrakte Fotografie
Kürzlich eröffnete die erste ABSURIA: The International Festival of Abstract and Surrealist Photography in Tours, an der auch Elitza Nanova aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon teilnahm. Für ihre Arbeit Abstract 12 wurde sie auf dem Festival mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. ABSURIA läuft noch bis zum 30. September.
Systeme aus Licht und Irritation
Interaktive Installationen, Lichtskulpturen und großformatige geometrisch-abstrakte Malerei: Die Tate Modern präsentiert das vielfältige Werk des kürzlich verstorbenen Julio Le Parc, das sieben Jahrzehnte umfasst. Für den Künstler war die Teilhabe des Publikums immer ein zentraler Aspekt seines Schaffens. Die Schau Julio Le Parc eröffnet am 11. Juni in London.