Ribnitz-Damgarten: Ausstellung »Wo wir uns finden« mit Annette Selle

Jüngste Werke zweier Künstlerinnen: Farbräume und Figuren

Eine Malerin und eine Bildhauerin präsentieren ihre neuesten Arbeiten: In Wo wir uns finden stellen Annette Selle und Rachel Kohn gemeinsam aus. Die Schau ist ab dem 27. Juli in der Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten nahe Rostock zu sehen.

23. July 2025
Annette Selle, Niemandsland, 90x110cm, Öl und Pigmente auf Leinwand, 2025
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Annette Selle, Niemandsland, 90x110cm, Öl und Pigmente auf Leinwand, 2025

Bereits zum zweiten Mal nach 2022 zeigen Annette Selle und Rachel Kohn in einer Ausstellung gemeinsam ihre Arbeiten: Die Gemälde von Anette Selle sind radikal reduzierte Landschaften, die das essentielle Zusammenspiel von Farbe und Raum untersuchen. So entwickelt sie unabhängige Bildräume, die sich mit dem Abbilden als physikalischen Vorgang auseinandersetzen und bei Betrachtenden die Wege zum Unterbewusstsein öffnen, angeführt von der Farbe als emotionalen Stimmungsträger. Die Bildhauerin Rachel Kohn setzt sich in ihren Skulpturen aus Ton mit der Komplexität des alltäglichen Lebens auseinander. Hinter der spielerischen Fassaden ihrer Werke verbergen sich tiefgründige, existentielle Fragestellungen. Seit einigen Jahren steht die menschliche Figur im Fokus ihres Schaffens. In Wo wir uns finden zeigen Selle und Kohn nun aktuellste Arbeiten. Die Ausstellung eröffnet am 27. Juli um 17 Uhr in der Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten in der Nähe von Rostock. Sie wurde vom Kunstverein Ribnitz-Damgarten e.V. organisiert und läuft bis zum 04. Oktober.

In den Gemälden von Annette Selle, die am Künstlerprogramm des Art.Salon teilnimmt, sind die Spuren der handwerklichen Malprozesse deutlich sichtbar. Sie verhindern jegliche Gegenständlichkeit und lenken den Blick gekonnt auf die Aussagen der Bilder. »Ich möchte in meinen Bildern einen Kunstraum schaffen, der dem Betrachter die Freiheit ermöglicht, sich zu verbinden – mit seiner eigenen Wirklichkeit. Das Bild wird zur Projektionsfläche des Unterbewussten. Für mich ist ein Bild dann gut, wenn es eine innere Tür aufmacht und mich mit mir selbst konfrontiert und mich gleichzeitig in Bewegung hält – physisch, aber auch in meiner Wahrnehmung«, erläutert die Künstlerin in ihrem Artist Statement. Sie hat ihre Arbeiten bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert und ihre Bilder finden sich in Privatsammlungen in Deutschland, Frankreich und den USA. Zu Selles künstlerischem Schaffen gehören auch kleinformatige, architektonisch anmutende Tonskulpturen.Art.Salon

Annette Selle, Roter Himmel, 70x80cm, Öl und Pigemnte auf Leinwand, 2025
Von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
Annette Selle, Roter Himmel, 70x80cm, Öl und Pigemnte auf Leinwand, 2025

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