Kunstpalast Düsseldorf: »DIE GROSSE NRW« mit Heike Weber
Konkrete Leichtigkeit
Am 28. Juni eröffnet um 18 Uhr DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf. Unter anderem aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Bildhauerei und Video präsentieren sich 184 Kunstschaffende im Kunstpalast Düsseldorf. Mit drei Arbeiten vertreten ist Heike Weber aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon.
24. June 2025
vom Kunstpalast Düsseldorf
Blick auf die Wand „Das kleine Format“, 2024
Bereits seit 1902 ist die DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf, kurz DIE GROSSE genannt, fester Bestandteil des Kunstmarkts in Deutschland. Die größte von Kunstschaffenden organisierte Verkaufsausstellung des Landes präsentiert dieses Jahr 184 Positionen. Eine Jury wählte sie aus über 1.200 Bewerbungen aus. Unter den ausstellenden Kunstschaffenden ist auch Heike Weber, die am Künstlerprogramm des Art.Salon teilnimmt. Sie zeigt drei konkrete Wandkeramiken, in denen sie elementare Bogenformen zu raumartigen Strukturen zusammenführt. Ihre Plastiken wirken dynamisch, sie deuten Raumbegrenzungen nur an. DIE GROSSE lockt außerdem mit einem breit gefächerten Begleitprogramm, das unter anderem aus Performances, Künstlergesprächen und einem Musikprogramm besteht, das jeden Sonntag um 11:55 Uhr beginnt. Beliebt sind weiterhin die Skulpturenausstellung im Ehrenhof und die Sektion DAS KLEINE FORMAT mit kleinformatigen Kunstwerken bis maximal 1.000 Euro. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. DIE GROSSE eröffnet am 28. Juni um 18 Uhr und ist anschließend bis zum 03. August im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen.
Heike Weber studierte Malerei an der Freien Kunstschule Köln und Bildhauerei in der Bildhauerhalle Bonn. Ihre aus Bogenformen bestehenden Wand- und Raumobjekte bestehen meist aus glasierter Keramik beziehungsweise Bronze oder Aluminium. Die Schwere des Materials wird in den geschwungenen, spielerischen Formen aufgelöst, die in Anlehnung an serielles Arbeiten wiederholt eingesetzt werden. Neben den Objekten gehören auch minimalistisch anmutende Gemälde zu Webers Œuvre. In den vergangenen Jahren hat sie ihre Arbeiten auf zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Zürich, Köln, Duisburg und Schwerin gezeigt.
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.