Larnaca & Limassol: »Apanage Days Cyprus 2025«

Kunst in zwei Städten zugleich

Vom 30. bis 31. Dezember verwandelt sich Zypern im Rahmen der Apanage Days Cyprus 2025 in eine Bühne für zeitgenössische digitale Kunst im öffentlichen Raum: Auf großen LED- und 3D-Billboards in Larnaca und Limassol werden ausgewählte Arbeiten, darunter zwei von Christoph Pauschenwein, präsentiert.

27. December 2025
Christoph Pauschenwein, Asteroid 03
Vom Künstler zur Verfügung gestellt.
Christoph Pauschenwein, Asteroid 03, Still einer digitalen Animation

Es ist ein klares Statement der Berliner Apanage Gallery: Kunst beansprucht ihren Platz in der modernen Gesellschaft – sichtbar, zugänglich und im direkten Austausch mit der Gegenwart. Bei den Apanage Days Cyprus 2025 werden ausgewählte künstlerische Positionen auf zwei außergewöhnlichen Präsentationsflächen gezeigt: dem größten LED-Billboard in Larnaca sowie dem größten 3D-Billboard in Zypern, das sich in Limassol befindet. Ermöglicht wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit Treedia, einem zypriotischen Billboard-Betreiber. Die Apanage Gallery nutzt hochfrequentierte urbane Orte, um digitale Kunst zeitgenössisch und jenseits klassischer Ausstellungsräume sichtbar zu machen. Durch die öffentliche Präsentation wird Kunst auch für Menschen ohne Kunstbezug fassbar und erhält einen höheren Stellenwert im Alltag. Zypern gilt seit Jahrtausenden als kultureller Knotenpunkt zwischen Kontinenten, Mythen und Handelswegen. Jetzt wird im Rahmen der Apanage Days am 30. und 31. Dezember die Brücke zwischen Gegenwart und Zukunft geschlagen. Limassol und Larnaca nehmen derzeit eine starke kulturelle Rolle innerhalb Europas ein, Larnaca beispielsweise wird eine von drei europäischen Kulturhauptstädten im Jahr 2030 sein. Apanage verortet sich gezielt innerhalb dieser Dynamik und versteht sich als Plattform, die künstlerische Positionen stärkt und international sichtbar macht.

Einer der ausgewählten Kunstschaffenden ist Christoph Pauschenwein, der bereits an den Apanage Days in Berlin im August dieses Jahres teilnahm. Der Künstler, der seine digitalen Werke ausdrücklich ohne Hilfe von KI erschafft, präsentiert zwei neue Videoarbeiten aus seiner Asteroid-Serie, Erweiterungen seines digitalen Universums. Sie erkunden das Spannungsfeld von Licht, Dunkelheit und Körpern im unendlichen Raum, zugleich auch die Beziehung von organischen Strukturen und digitalen Technologien. »Meine Kunst ist mehr als bloße Darstellung. Sie ist ein Appell, innezuhalten, die Schönheit und das Unvollkommene in uns und um uns herum zu schätzen und die tieferen Verbindungen zu erkennen, die unser Leben durchziehen«, erläutert Pauschenwein in seinen Artist Statement.

Zuletzt bearbeitet am 05.01.2026Art.Salon

Christoph Pauschenwein, Asteroid 03
Vom Künstler zur Verfügung gestellt.
Christoph Pauschenwein, Asteroid 03, Still einer digitalen Animation

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