»Illusion. Traum – Identität – Wirklichkeit« in der Hamburger Kunsthalle
Lass dich täuschen!
Ab dem 06. Dezember präsentiert die Hamburger Kunsthalle eine große Ausstellung zu (Selbst-)Täuschung und Traumwelten in der Kunst. Die epochenübergreifende Schau Illusion. Traum – Identität – Wirklichkeit umfasst etwa 150 Exponate aus mehreren Jahrhunderten.
Lorenzo Lippi (1606–1665), Die Allegorie der Täuschung (Allégorie de la Simulation), um 1640, Öl auf Leinwand, 72,5 x 58,5 cm, Musées d’Angers
Täuschung ist mehr als Trompe-l’œil: Seit der Antike ist täuschend echte Malerei bekannt und diskutiert worden. Ihre Blütezeit erlebte sie in der Renaissance und im Barock. Doch nicht nur die Augentäuschung, auch Selbsttäuschung, Traumwelten, architektonische Raumillusionen und Motive des Verbergens mit Vorhängen und Masken sind seit Jahrhunderten Teil der europäischen Kultur und Kunst. Zu diesem Thema präsentiert die Hamburger Kunsthalle eine große Ausstellung mit rund 150 Kunstwerken aus eigener Sammlung und nationalen sowie internationalen Leihgaben. Begleitet werden die Exponate von theoretischen Schriften zur Illusion in all seinen Facetten, beispielsweise von Leon Battista Alberti, Friedrich Nietzsche, Theodor W. Adorno und André Breton. Illusion. Traum – Identität – Wirklichkeit läuft vom 06. Dezember 2024 bis zum 06. April 2025.
Gerhard Richter (*1932), Umgeschlagenes Blatt, 1965, Öl auf Leinwand, 22 x 18 cm, Gerhard Richter Archiv, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Schenkung von Karin Girke aus der Sammlung Raimund und Karin Girke, 2021
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.