Das renommierte Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark präsentiert vom 02. Dezember an diverse Neuanschaffungen der letzten drei Jahre für die ambitionierte Sammlung. Darunter befinden sich Arbeiten von Diane Arbus, Dana Schutz und Richard Prince.
Shara Hughes, Collide, 2022, Olie, akryl og farvestof på lærred, 292,1 × 396,2 cm, Louisiana Museum of Modern Art. Erhvervet med støtte fra Augustinus Fonden og Shari Dunkelmann Behnke
Die Kunstwerke umfassen Malerei, Fotografie, Skulptur, Video und Installationskunst: Vom 02. Dezember 2025 bis zum 06. April 2026 präsentiert das Louisiana Museum of Modern Art zahlreiche Neuanschaffungen von 2022 bis heute. Unter den neuen Arbeiten befinden sich auch einige Schenkungen. Für das Museum in Humblebæk, rund 35 km nördlich von Kopenhagen gelegen, ist zeitgenössische Kunst zentral für die Sammlung. Der Direktor Paul Erik Tøjner erläutert die grundlegende Motivation für die Erweiterung der Sammlung folgendermaßen: »Das Sammeln neuer Werke ist von entscheidender Bedeutung, da diese neue und unterschiedliche Geschichten und überraschende Begegnungen liefern, die dynamische Entwicklung der Sammlung unterstützen und dazu beitragen, Louisiana als modernes Museum von internationalem Rang zukunftssicher zu machen.« Die ausgestellten Arbeiten stammen unter anderem von Diane Arbus, Pipilotti Rist, Dana Schutz, Alex Da Corte und Richard Prince.
Die Sammlung des Louisiana Museums umfasst rund 4.000 Werke beinahe jeden künstlerischen Mediums. Die Arbeiten stammen aus der Zeit von 1945 bis zur Gegenwart. Die meisten gesammelten Werke sind Gemälde und Skulpturen, besondere Schwerpunkte der Sammlung liegen auf Nouveau Réalisme, US-amerikanischer Pop Art, deutscher Kunst seit 1980 und Videokunst seit 1990. Große Neuanschaffungen aus den letzten 10 Jahren stammen unter anderem von Louise Bourgeois, David Hockney, Philip Guston, Franz West, Jeff Wall und Öyvind Fahlström.
Gunnar Aagaard Andersen, Tema med 18 variationer, 1956, Olie på lærred, 288 × 192 × 2 cm, Louisiana Museum of Modern Art. Erhvervet med midler fra Ny Carlsbergfondet
Er war einer der berühmtesten niederländischen Fotografen des 20. Jahrhunderts: Ed van der Elsken fing als Straßen- und Reisefotograf kulturelle Umwälzungen ein. Die Ausstellung Ed van der Elsken. Up Close wird noch bis zum 13. September im Rijksmuseum Amsterdam gezeigt.
Kunst für eine funktionierende Koexistenz der globalen Bevölkerung: Im Haus der Kunst in München präsentiert der Argentinier Tomás Saraceno Visionen für neue Formen des Zusammenlebens. Die Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten eröffnet am 17. Juli.