TOYEN arbeitete in den 1920ern und 30ern in Prag und Paris, stets im engen Kontakt zur surrealistischen Avantgarde. In ihren Anfangsjahren prägte sie den Poetismus, eine Kunstrichtung, die nur in der Tschechoslowakei zu finden war. TOYENs frühe Arbeiten in Paris fielen vor allem durch von Humor bestimmte erotische Motive auf, später erkundete sie das Begehren in Verbindung mit Gewalt und Tod und befasste sich mit Traumwelten. Sie war stets an internationalen Ausstellungen der Surrealisten beteiligt – als Frau blieb sie dabei sowohl in den Prager als auch in den Pariser Surrealistenkreisen um Jindřich Štyrský und Jindřich Heisler beziehungsweise André Breton, Salvador Dalí und Man Ray eine Ausnahmeerscheinung. Diese »Zuschreibung« versuchte sie schon früh mit dem geschlechtsneutralen Pseudonym TOYEN, abgeleitet vom französischen »citoyen« (Bürger), zu umgehen.
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Hilden: Ausstellung mit Gabriele Weide
Zwischen Plastik und Plankton: Ozeane unter Druck
In der Ausstellung Zwischentöne & Statements präsentiert das Haus Hildener Künstler Kunstwerke von drei Künstlerinnen über zentrale Themen unserer Zeit. Gabriele Weide aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon zeigt Arbeiten über die Gefährdung des Lebensraumes Ozean. Die Vernissage findet am 20. Juni um 15 Uhr in Hilden nahe Düsseldorf statt.
17. June 2026
Gabriele Ludewig