Ab dem 22. Februar steht Stockholm im Bann der Zeichnung: Mit Yet Another Morning – Drawing in the Moderna Museet Collection wird das enorme Gestaltungspotential des Mediums deutlich. Circa 90 Prozent der Exponate waren noch nie zuvor in einer Ausstellung des Moderna Museet vertreten.
22. February 2025
Brian McCarthy and Daniel Sager Collection, New York
Edi Hila, Under the Hot Sun, 2005
Ob mit wenigen oder tausenden feinen Linien: Mit Zeichnungen können Künstlerinnen und Künstler in wenigen Sekunden oder intensiver Detailarbeit Beobachtungen und Geschichten einfangen. Doch das Medium hat noch viel mehr Facetten zu bieten: In der Ausstellung Yet Another Morning – Drawing in the Moderna Museet Collection werden verschiedene Techniken vorgestellt und Dialoge der Zeichnung zu Skulptur, Video und Fotokunst eröffnet. Zudem vermittelt die Schau, dass Zeichnungen nicht an Stift und Papier gebunden sind, sondern aus einem breiten Spektrum an Materialien bestehen können. Die gezeigten Kunstschaffenden untersuchen dabei diverse Themen wie Selbstbeobachtungen, das alltägliche Leben, Emotionen, Gedanken und Sozialkritik. »Die meisten Künstler zeichnen und skizzieren. Es ist eine zeitlose und oft unmittelbare Art, sich auszudrücken. Das Zeichnen hat auch die Fähigkeit, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden, da fast jeder etwas mit einem Stift und Papier erreichen kann«, erläutert Kuratorin Annika Gunnarsson. Die Ausstellung des Moderna Museet in Stockholm läuft vom 22. Februar 2025 über ein Jahr lang bis zum 10. Mai 2026.
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.