Lehnin, Kunsthalle am Klostersee: Ausstellung mit Margret Holz
Zu Ehren Karl Menzens
Am 11. April wäre der Bildhauer Karl Menzen 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass gedenken 35 Künstlerfreunde, darunter Margret Holz aus dem Künstlerprogramm des Art.Salon, ihm mit einer Ausstellung: Karl Menzen | Ode an den Freund ist noch bis 15. Juni in der Kunsthalle am Klostersee in Lehnin zu sehen.
24. April 2025
Fotocredit: MHolz
Margret Holz, Palimpsest 01, Holz, Leinwand, Acryl, 40 x 55 x 9 cm
Alle an dieser Ausstellung teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler waren mit Karl Menzen freundschaftlich verbunden: 35 Kunstschaffende würdigen den 2020 verstorbenen Bildhauer, der am 11. April 75 Jahre alt geworden wäre, nun mit einer besonderen Schau. Karl Menzen | Ode an den Freund vereint Kunstwerke von Menzen mit denen seiner Freunde in der idyllisch gelegenen Kunsthalle am Klostersee mit Skulpturenpark. Beteiligt ist auch Margret Holz vom Künstlerprogramm des Art.Salon, die ihre Werke Lichtschatten und Palimpsest 01 zeigt. Mit Lichtschatten etwa, einem Objekt aus durch Hitze verformten Edelstahl, widmet sich die Künstlerin den Einflüssen von Licht und Schattenwurf. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Juni. Zur Eröffnung sprach Eckhart Haisch, der Initiator des 1991 gegründeten Projekts Kunstort Lehnin.
Das künstlerische Werk von Margret Holz ist experimentell und umfasst Skulptur, Installation, Grafik und Fotografie. Abstrakten Ideen, Vorstellungen und Raumkonzepten gibt sie eine für den Menschen sichtbare und wahrnehmbare Form. Dabei arbeitet sie intuitiv, lässt sich von Beobachtungen und Erfahrungswerten leiten. Sie hat auf zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Werke gezeigt, zudem sind einige ihrer Skulpturen im öffentlichen Raum zu sehen, etwa auf dem Skulpturenweg in Davos. 1988 eröffnete Holz das Hypothetische Museum+Archiv, ein Projekt, in dem sie ortsbezogene temporäre Installationen vorstellt.
Fotocredit: MHolz
Margret Holz, Lichtschatten, 2023, Edelstahl, Holz, 35 x 35 x 15 cm
Im Rahmen der Reihe InterNationalgalerie lädt die Alte Nationalgalerie andere Institutionen in die eigenen Räumlichkeiten ein. Den Auftakt macht ab dem 18. Juni das Nationalmuseum in Warschau mit der Ausstellung Die Erfindung der Mythen.
Noch bis zum 27. Juni zeigt Elvira Flamm drei Arbeiten ihrer Serie Ikonen ohne Namen (Icons without names) in der Ausstellung des Made in Berlin Art Award 2026. Sie wurde als eine von 20 Kunstschaffenden für die Schau in der BBA Gallery ausgewählt.