Am 25. Mai eröffnet im Kunstmuseum Basel die Ausstellung When We See US. Hundert Jahre panafrikanische figurative Malerei, eine revolutionäre Überblicksausstellung. Die Schau war letztes Jahr bereits im Zeitz MOCCA in Kapstadt zu sehen.
At the Clinic, George Pemba, 1979, Oil on board, 35 x 54 cm
Über 200 Kunstwerke von 156 Künstlerinnen und Künstlern repräsentieren, was bisher vernachlässigt wurde: die Geschichte panafrikanischer Kunst im 20. und 21. Jahrhundert. Die Schau When We See US. Hundert Jahre panafrikanische figurative Malerei füllt diese Lücke und könnte als Vorbild für viele weitere dienen. Sie ist in sechs Kapitel gegliedert, die die Titel Alltag, Freude und Ausgelassenheit, Ruhe, Sinnlichkeit, Spiritualität und Triumph und Emanzipation tragen. Die Ausstellung war erstmals 2023 im Zeitz Museum of Contemporary Art Africa in Kapstadt zu sehen, wofür das Team um Direktorin Koyo Kouoh jahrelange Recherchen betrieb. Das Museum eröffnete 2017 und ist das weltweit größte Museum mit Fokus auf afrikanische Gegenwartskunst. Nun ist die als bahnbrechend bezeichnete Schau im Kunstmuseum Basel zu sehen: When We See US. Hundert Jahre panafrikanische figurative Malerei läuft dort vom 25. Mai bis zum 27. Oktober.
Kunst für eine funktionierende Koexistenz der globalen Bevölkerung: Im Haus der Kunst in München präsentiert der Argentinier Tomás Saraceno Visionen für neue Formen des Zusammenlebens. Die Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten eröffnet am 17. Juli.
Ein einzigartiges Œuvre: Mit über 150 Arbeiten, darunter Filme, Installationen und selten zu sehende Gemälde, präsentiert die Tate Modern die kubanische Künstlerin Ana Mendieta. Die gleichnamige Ausstellung eröffnet am 15. Juli in London.