Ende der Jubiläumsausstellung

Das Museum Morsbroich feiert 70-jähriges Bestehen und plant Neuanfang ab 2022

1951  wurde das Museum Morsbroich gegründet und war damit das erste neue Museum für Gegenwartskunst der BRD. Zum Jubiläum gibt es noch bis zum 14. November 2021 eine besondere Ausstellung: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wählten für »Das Ensemble schreibt das Stück« die Exponate aus.

08. November 2021
Imi Knoebel, Eva quer durch Sylt - Gelb, 1996
Museum Morsbroich, Leverkusen; Dauerleihgabe aus Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Imi Knoebel, Eva quer durch Sylt - Gelb, 1996

Nach 70 Jahren blickt das Museum Morsbroich auf eine Vergangenheit voller Wandel zurück. Es hat seit den 1950er-Jahren viele Strömungen kommen und gehen sehen und den Aufstieg heute weltberühmter deutscher Künstler und Künstlerinnen begleitet. Zur Jubiläumsausstellung, die am 19. September eröffnete, durften die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, beim Dienstältesten angefangen, die Exponate aussuchen. Die Auswahlkriterien waren dabei völlig offen.

Bettina Pousttchi, Mizu, 1998
Museum Morsbroich, Leverkusen
Bettina Pousttchi, Mizu, 1998

Das Museum blickt zurück, weil es einen Neuanfang plant: Ab 2022 beginnt ein Wandlungsprozess, der dem Museum in Zukunft wieder zur mehr Aktualität und Bedeutung verhelfen soll. Es wird ein Weg gesucht, zur führenden Position als Museum, die es in den Jahren nach der Gründung innehatte, zurück zu finden. Wie genau dieser Prozess ablaufen und wie das Ergebnis aussehen wird, ist noch nicht publik und teilweise auch noch offen. Das Museum will mit den Ausstellungen auf die aktuellen Entwicklungen der nächsten Jahre reagieren, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind.

Bis dahin lohnt sich der Blick in die Vergangenheit. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben unter anderem Werke von Joachim Bandau, Elmgreen & Dragset, Jeppe Hein, Imi Knoebel, Maria Lassnig, Robert Motherwell, Gerhard Richter, Mary Vieira, Andy Warhol und Manabu Yamanaka für die Ausstellung bestimmt.Art.Salon

Katharina Grosse, Ohne Titel, 2002
Museum Morsbroich, Leverkusen; Dauerleihgabe aus Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Katharina Grosse, Ohne Titel, 2002

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