Zypern: »Éclat in Larnaca« mit Christoph Pauschenwein
Die neue urbane Präsenz von Kunst
Mit der Präsentation von Kunst auf öffentlichen Werbebildschirmen hat Apanage bereits für Aufsehen gesorgt. Nun eröffnet die Institution eine »digitale Ausstellung«, die einen Monat lang zu sehen ist: Éclat in Larnaca zeigt in der zypriotischen Stadt Larnaca vom 01. bis 30. April die Werke dreier Kunstschaffender, darunter Christoph Pauschenwein.
28. March 2026
Vom Künstler zur Verfügung gestellt.
Christoph Pauschenwein, Planet 209
Kunst beansprucht ihren Platz in der modernen Gesellschaft – sichtbar, zugänglich und im direkten Austausch mit der Gegenwart: Apanage, eine Institution für digitale und analoge Kunstschaffende, hat bereits mehrfach über die Apanage Gallery Kunst auf großen öffentlich sichtbaren Bildschirmen präsentiert, auf denen üblicherweise Werbung gezeigt wird. Im April 2026 setzt die Galerie mit Éclat in Larnaca ihren nächsten Schritt in die Tat um: anstelle weniger Tage wird ein Bildschirm auf dem Spyrou Kyprianou Avenue in der zypriotischen Stadt Larnaca, einer von drei Europäischen Kulturhauptstädten 2030, einen vollen Monat lang die Bühne für Kunst sein und jeden erreichen, der daran vorbeigeht. »Éclat ist damit nicht nur eine Ausstellung — es ist ein frühes kulturelles Statement in einer Stadt, die gerade dabei ist, sich neu zu definieren«, erläutern William Lindhorst und Chiara Berger von Apanage. Éclat in Larnaca zeigt vom 01. bis 30. April Arbeiten von Christoph Pauschenwein, Staticfabercut und Baku.
Wie bereits bei den Apanage Days Cyprus 2025 wird der Werbebildschirm, der größte Curved-Screen Larnacas, von Apanages DOOH Partner Treedia betrieben, einem Billboard-Betreiber mit nachhaltiger Praxis. Das Billboard besteht aus einem speziell entwickelten Gewebe, das Schadstoffe aus der Luft absorbiert. Zudem unterhält Treedia ein umfangreiches Baumpflanzprogramm.
Christoph Pauschenwein vom Künstlerprogramm des Art.Salon zeigt in Éclat in Larnaca eine Arbeit seiner Planeten-Reihe. Die 12-sekündige digitale Animation entstand, wie alle seiner digitalen Werke, in handwerklicher Feinarbeit ohne Hilfe von KI. »Meine Planeten sind keine fernen Welten — sie sind Spiegel unseres eigenen Zustands«, sagt der Künstler, der sich intensiv mit der Beziehung von Mensch und Natur und der von organischen Strukturen und digitalen Technologien auseinandersetzt. Mit seinen Planeten erkundet Pauschenwein die Überschneidungen von physischen und digitalen Realitäten, fasziniert von den unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die diese bieten. Der Künstler gehört wie Staticfabercut und Baku zum Apanage Members Club, einem kuratierten Kreis von Kunstschaffenden, die ihre Werke bewusst und aus Überzeugung kreieren.
Er war einer der berühmtesten niederländischen Fotografen des 20. Jahrhunderts: Ed van der Elsken fing als Straßen- und Reisefotograf kulturelle Umwälzungen ein. Die Ausstellung Ed van der Elsken. Up Close wird noch bis zum 13. September im Rijksmuseum Amsterdam gezeigt.
Kunst für eine funktionierende Koexistenz der globalen Bevölkerung: Im Haus der Kunst in München präsentiert der Argentinier Tomás Saraceno Visionen für neue Formen des Zusammenlebens. Die Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten eröffnet am 17. Juli.