Oslo, Nationalmuseum zeigt »Gothic Modern«

Gotik in der Moderne

Gothic Modern: From Darkness to Light: Die erste Ausstellung ihrer Art präsentiert mystische und furchteinflößende Kunst aus der Zeit um 1900. Ab dem 28. Februar wird das Nationalmuseum Oslo zum Zentrum der gotischen Ästhetik.

27. February 2025
Marianne Stokes, «Death and the Maiden, 1908
© Grand PalaisRMN (Musée d’Orsay)/ Hervé Lewandowski
Marianne Stokes, «Death and the Maiden, 1908

Im Fokus der Ausstellung Gothic Modern: From Darkness to Light stehen Kunstwerke aus der Zeit von 1875 bis 1925, die das Dunkle, das Furchterregende und das Unerklärliche zum Thema haben. Das Nationalmuseum Oslo widmet sich mit der Schau einer gotischen Ästhetik am Beginn der Modernen Kunst. Die kraftvollen Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen zielen auf eine starke emotionale Reaktion des Publikums ab während sie gesellschaftlich relevante Themen ansprechen: Krieg, Trauer, Krankheit, Hoffnung, Liebe, Identitätssuche und die Rolle des Individuums in der Gesellschaft. Die Exponate stehen im Dialog mit Werken aus der Spätphase der Gotik im 15. Jahrhundert. Diese Werke weisen eine gewisse Endzeitstimmung auf, da man an einen Weltuntergang im Jahr 1500 glaubte. Gothic Modern: From Darkness to Light ist die erste Ausstellung, die diese spezielle Gegenüberstellung ermöglicht. Sie ist vom 28. Februar bis zum 15. Juni in Oslo zu sehen.

Die Schau ist in sieben Kapitel gegliedert: Journeys to the Gothic, Pilgrims of art, Encounters with death, Community and traditions, Gothic variations, Love and attraction und From darkness to light. Werke von Max BeckmannArnold BöcklinAkseli Gallen-KallelaErnst Ludwig Kirchner, Theodor Kittelsen, Käthe KollwitzGeorge MinneEdvard MunchHugo SimbergMarianne Stokes und Vincent van Gogh sind gemeinsam mit mittelalterlichen Meistern wie Lucas Cranach the ElderAlbrecht DürerHans Holbein the YoungerLucas van Leyden und Michael Wolgemut ausgestellt.Art.Salon

Akseli Gallen-Kallela, “Lemminkäinens mother”, 1897
© Antell Collections, Finnish National Gallery. Photo: Hannu Pakarinen
Akseli Gallen-Kallela, “Lemminkäinens mother”, 1897

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