Ausstellungsende: Bucerius Kunst Forum

Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie – Ausstellung über das industrielle Zeitalter geht zu Ende

Die Ausstellung Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie im Hamburger Bucerius Kunst Forum endet am Sonntag, den 26. September 2021. Drei Monate lang wurden hier Arbeiten gezeigt, die die Entwicklungen des industriellen Zeitalters in den Fokus rücken.

15. September 2021

Einen Blick auf die Ursprünge des industriellen Zeitalters hat das Bucerius Kunst Forum mit seiner Ausstellung Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie geworfen. Seit dem 26. Juni 2021 sind dort rund 30 Gemälde und 170 Fotografien zum Thema Industrie zu sehen. Am Sonntag, den 26. September 2021, geht die Ausstellung nun nach drei Monaten zu Ende. Diese Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem industriellen Zeitalter habe es laut Veranstalter bisher noch nicht gegeben: Die gezeigten Werke arbeiten die Entstehung von Industrie auf und erhellen die einhergehenden Auswirkungen auf Landschaft und Arbeit sowie den sich verändernden Blick auf den technischen Fortschritt im medialen Dialog. Die Besucherinnen und Besucher können anhand der 200 Arbeiten einen chronologischen Einblick in die industrielle Entwicklung der letzten 175 Jahre in Europa von der Romantik bis heute gewinnen. Zu den ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern gehören mitunter August Sander, Léon-Auguste Mellé, Walker Evans, Evelyn Richter, Otto Steinert oder Bernd und Hilla Becher.

Das Bucerius Kunst Forum ist ein privates Ausstellungshaus, das von der gemeinnützigen Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius getragen wird. Es wurde 2002 inmitten der Hamburger Innenstadt am zentral gelegenen Rathausmarkt in einem ehemaligen Bankgebäude eröffnet und ist 2019 in ein nur wenige Meter entferntes, neu saniertes Gebäude umgezogen.

Am 1. Oktober eröffnet im Käthe Kollwitz Museum in Köln eine Soloschau der Werke von Maria Lassnig aus der Sammlung Klewan. Die 2014 verstorbene Österreicherin hinterließ ein Œuvre aus mehr als 60 Jahren, das Galerist und Sammler Helmut Klewan bereits früh zu schätzen wusste. Seine persönliche Beziehung zu Lassnig zeigt sich in den ausgestellten Werken, die den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in seine umfassende Sammlung der Künstlerin geben. Bis zum 9. Januar 2022 kann diese im Kölner Museum am Neumarkt besichtigt werden.

Lassnigs Arbeit rückt den menschlichen, insbesondere den weiblichen Körper in den Fokus und inszeniert diesen völlig neu. Dieses, heute als charakteristisch für die Künstlerin geltende Sujet vertiefte sie ab den späten 1940er Jahren. Ihre Intention war es, innere, körperliche Empfindungen und die äußere Erscheinung ineinander fließen zu lassen. Auf diese Weise visualisiert sie ihr eigenes Gefühlsleben und macht Emotionen wie Schmerz oder Trauer für die Betrachtenden erlebbar. Eben diese außergewöhnliche Entfaltung des Körpers führt die Besucherinnen und Besucher drei Monate lang durch die Exponate der Sammlung Klewan.Art.Salon

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Kunsthaus Zürich zeigt Vilhelm Hammershøi

Erstmals ist in der Schweiz eine umfassende Museumsschau zu Vilhelm Hammershøi zu sehen: Der dänische Maler erschuf eindringliche Bilder, zumeist stille Interieurs und Stadtansichten. Die Ausstellung Vilhelm Hammershøi – Maler des stillen Klangs eröffnet am 03. Juli im Kunsthaus Zürich.

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London: The National Gallery

Ferdinand Georg Waldmüller wird oft dem Biedermeier zugerechnet, doch seine Gemälde, vor allem seine Landschaften, die er im Freien nach der Natur schuf, sprechen eine andere Sprache. Erstmals ist im Vereinigten Königreich eine Ausstellung des Malers zu sehen: Waldmüller: Landscapes eröffnet am 02. Juli in der National Gallery in London.

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