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100 Tage, 100 Nächte
Gemischte Gefühle machen sich breit, wenn man an die letzten hundert Tage zurückdenkt. Die documenta badete in so viel Kritik wie wahrscheinlich noch nie. Sicher leisteten viele Künstlerinnen und Künstler wertvolle Beiträge zur »Weltkunstausstellung«. Die »Eskalationsspiralen«, wie Kulturzeit-Moderatorin Cécile Schortmann die Vorkommnisse nennt, warfen aber einen langen Schatten über die documenta fifteen. Die Hessenschau fragt sogar: »War es die letzte?«
Die stille documenta
Mehr Beteiligte, mehr Gemeinschaft, mehr Leben – weniger Pomp, weniger Ästhetik, weniger Verschwendung: Morgen fällt der Startschuss zur documenta 15. Erstmals hält dabei ein Kollektiv die Zügel in der Hand – es verzichtet auf millionenschwere Kunst und baut stattdessen lieber ein Ökosystem.
Dive deeper into the art world
Druckgrafik der Renaissance – Renaissance der Druckgrafik
Um 1500 entwickelten sich der Holzschnitt und der Kupferstich zu eigenständigen Kunstformen: Mit Werken aus der eigenen Sammlung präsentiert das Cleveland Museum of Art die Ausstellung The Renaissance Engraver at Work. Sie läuft bis zum 01. November und zeigt auch äußerst seltene Blätter.
Zeichnungen von Rembrandt bis Matisse
In einer Sonderausstellung präsentiert die National Gallery of Ireland Zeichnungen aus der eigenen Sammlung: In Rembrandt to Matisse – A Celebration of European Works on Paper lässt sich die Entwicklung von Stilen und bevorzugter Motive über Jahrhunderte nachverfolgen. Die Ausstellung läuft bis zum 06. Dezember in Dublin.