Es ist die erste Ausstellung, die sich mit dem Einfluss der Fotografie auf eine der wichtigsten kulturellen Bewegungen von Schwarzen in den USA befasst: Photography and the Black Arts Movement, 1955–1985 eröffnet am 24. Februar im Getty Center in Los Angeles.
Let Me Entertain You, 1972, Betye Saar (American, born 1926) Wooden window frame with cut-and-pasted printed and painted paper, photocopy transparency, and wood veneer with found object
Der Dichter Larry Neal (1937-1981) prägte die Bezeichnung Black Arts Movement, die er als »kulturelle Revolution in Kunst und Ideen« beschrieb. Die Bewegung wurde vor allem von Dichtern, Autoren und Dramatikern geführt, aber auch zahlreiche Musiker, Filmemacher, Fotografen und Maler griffen ihre Ideen auf. Die Black Arts Movement ging aus der Bürgerrechtsbewegung der 1950er-Jahre hervor und stellte die US-amerikanische Kunstszene auf den Kopf: Neue Kollektive und Workshops entstanden, Schwarze Kunstschaffende erfuhren neue Möglichkeiten des Austauschs, innovative Kunstwerke förderten die Würde, Freiheit und Selbstbestimmung der Schwarzen. Die Fotografie – Straßen- wie Studiofotografie – war von Beginn an ein zentrales Element der Bewegung, sowohl als Kommunikationsmittel als auch als Kunstmedium. Erstmals widmet sich eine museale Ausstellung dem Beitrag der Fotografie: Photography and the Black Arts Movement, 1955–1985 wird vom 24. Februar bis zum 14. Juni im Getty Center in Los Angeles gezeigt.
Die Exponate wurden so ausgewählt, dass sie ein breites historisches Spektrum abbilden. Unter anderem sind die Arbeiten von Billy (Fundi) Abernathy, Harry Adams, Ralph Arnold, Kwame Brathwaite, Adger Cowans, Doris A. Derby, David Clyde Driskell, Ray Francis, Charles Gaines, Barkley L. Hendricks, James E. Hinton, Barbara McCullough, John W. Mosley, Jeanne Moutoussamy-Ashe, Senga Nengudi, Horace Ové, Gordon Parks, Betye Saar, Coreen Simpson, Lorna Simpson, Moneta Sleet Jr., Ming Smith, Carrie Mae Weems und Ernest C. Withers Teil der Schau.
Zuvor war die Ausstellung in der National Gallery of Art in Washington, D. C. und ist ab dem 25. Juli im Mississippi Museum of Art in Jackson zu sehen.
Kunst für eine funktionierende Koexistenz der globalen Bevölkerung: Im Haus der Kunst in München präsentiert der Argentinier Tomás Saraceno Visionen für neue Formen des Zusammenlebens. Die Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten eröffnet am 17. Juli.
Ein einzigartiges Œuvre: Mit über 150 Arbeiten, darunter Filme, Installationen und selten zu sehende Gemälde, präsentiert die Tate Modern die kubanische Künstlerin Ana Mendieta. Die gleichnamige Ausstellung eröffnet am 15. Juli in London.