Was Gemälde über die Betrachtenden sagen
Sie ist eine der wichtigsten figurativen Malerinnen unserer Zeit: Die US-Amerikanerin Dana Schutz stellt menschliche Beziehungen dar, in all ihren grauenvollen, grotesken und absurden Ausprägungen. Das Louisiana Museum of Modern Art im dänischen Humlebæk zeigt ab dem 9. Februar in Dana Schutz: Between Us ihre Werke.
»Gemälde sagen oft mehr über uns aus als über sich selbst«, sagt die Malerin Dana Schutz über ihre Bilder. Ihre komplexen Kompositionen über menschliche Beziehungen faszinieren und verstören. Sie evozieren gegensätzliche Gefühle und bilden eine Bandbreite an möglichen zwischenmenschlichen Konstellationen ab. Ihre frühen Werke sind eher klaustrophobisch geprägt, später entwickelte Schutz vermehrt Szenerien, die sie mit zahlreichen Figuren befüllte. Das Louisiana Museum of Modern Art im dänischen Humlebæk zeigt in Dana Schutz: Between Us eine Auswahl ihrer grotesken Gemälde. Sie sind vom 9. Februar bis zum 11. Juni ausgestellt.
Dana Schutz (*1976) wurde in Michigan geboren und lebt in Brooklyn in New York City. Seit über zwei Jahrzehnten begeistert sie die Kunstwelt mit ihren Arbeiten, die mit denen der österreichischen Malerin Maria Lassnig verglichen wurden. Schutz nahm an Gruppenausstellungen in bedeutenden Museen wie dem Museum of Modern Art, dem Whitney Museum of American Art, dem Kunsthaus Zürich sowie an der Biennale von Venedig (2003) teil.
Jüngste Auktionsergebnisse von Dana Schutz
Dive deeper into the art world
Von Federbällen und anderen Objekten
New York und Pop Art: Das Solomon R. Guggenheim Museum widmet sich der Geschichte einer Hochburg der amerikanischen Pop Art und seinem Einfluss auf Kunstschaffende bis heute. Guggenheim Pop: 1960 to Now eröffnet am 05. Juni in New York.
Jiajia Zhang gewinnt Fotografie-Preis zum Thema »Switzerland 2084«
Mit ihrem Projekt And in 2084, You Are 62 gewann die Künstlerin Jiajia Zhang die fünfte Ausgabe des Art Vontobel Contemporary Photography Prize. Der Förderpreis wird alle zwei Jahre verliehen und ist verbunden mit einer Einzelausstellung in der Bank Vontobel AG in Zürich, die am 05. Juni eröffnet.