Die Zeichnung als Repräsentant der europäischen Kunstgeschichte: Mit rund 50 Werken aus der eigenen Sammlung erläutert die National Gallery of Ireland, wie sich die Kunst vom 15. bis ins 21. Jahrhundert gewandelt hat. Sie spiegelt den Wandel von Geschmack und Technik im Laufe der Zeit wider und zeigt durch die verschiedenen Stilrichtungen die breite Aufstellung der Galerie-Sammlung. Neben Zeichnungen sind auch Druckgrafiken, Aquarelle und Fotografien zu sehen. Die Ausstellung befasst sich dabei mit bedeutenden Epochen und Kunstbewegungen wie beispielsweise der Renaissance, dem Barock, dem Impressionismus und dem Deutschen Expressionismus. Rembrandt to Matisse – A Celebration of European Works on Paper läuft noch bis zum 06. Dezember in Dublin.
Neben Rembrandt van Rijn und Henri Matisse sind unter anderem auch Max Beckmann, Paul Cézanne, Edgar Degas, Albrecht Dürer, Käthe Kollwitz, Andrea Mantegna, Pablo Picasso und Armand Seguin sowie einige irische Kunstschaffende wie Roderic O’Conor, William Leech, Mary Swanzy und Nathaniel Hone der Jüngere in der Ausstellung vertreten. Letzterer (1831-1917) gilt als erster irischer Maler der jüngeren Kunstgeschichte, der im Ausland arbeitete, etwa in Barbizon und im Mittelmeerraum, darunter Athen. Nach Hones Tod vermachte seine Witwe der National Gallery of Ireland über 500 Ölgemälde und rund 900 Aquarelle und Zeichnungen des Künstlers.