National Gallery London: »After Impressionism: Inventing Modern Art«

Als die moderne Kunst entstand

Zwischen 1880 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges liegen im wahrsten Sinne des Wortes Welten. Das Kunstverständnis änderte sich, der Impressionismus pflasterte den Weg für Expressionismus, Kubismus und die Abstraktion. Zurück zu dieser Zeitenwende entführt die National Gallery in London ihr Publikum ab dem 25. März. 

25. March 2023
Paul Gauguin, Vision of the Sermon (Jacob Wrestling with the Angel), 1888, Oil on canvas
© National Galleries of Scotland, Edinburgh
Paul Gauguin, Die Vision nach der Predigt (Der Kampf Jakobs mit dem Engel), 1888, Öl auf Leinwand, 72.20 x 91.00 cm

Die National Gallery reist ab dem 25. März zurück in eine Zeit des Hinterfragens, der Risikobereitschaft, der Innovation. Sie ergründet, wie die Jahre von 1880 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 auf die künstlerische Nachwelt wirkten. Mit After Impressionism: Inventing Modern Art beamt sie das Publikum zurück zu dem Moment, an dem Giganten wie Paul Cézanne, Vincent van Gogh oder Paul Gauguin den Grundstein für eine moderne Kunst legten, die sich von Konventionen befreite. Eine jüngere Generation spaltete den Impressionismus in Stilrichtungen wie den Expressionismus, den Kubismus und die Abstraktion. 

Die National Gallery versammelt in der Ausstellung über hundert Arbeiten von Koryphäen wie Klimt und Kokoschka, Matisse und Picasso, Mondrian und Kandinsky – und ergänzt sie durch eine Auswahl an Skulpturen von Künstlern wie Rodin und Claudel. Zu sehen bekommen die Besuchenden auch einige der berühmtesten Kunstwerke, die die Jahrzehnte um 1900 prägten. Die Leihgaben stammen aus aller Welt: Einrichtungen wie das Museum of Modern Art in New Yorks, das Musée d'Orsay in Paris, das Art Institute of Chicago, das Museu Nacional d'Art de Catalunya in Barcelona oder die Tate entbehren die Schätze für After Impressionism: Inventing Modern Art bis zum Ausstellungsende am 13. August aus ihren Sammlungen.Art.Salon

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