Ab dem 7. Februar präsentiert das Rijksmuseum Amsterdam die erste umfassende Ausstellung zu amerikanischer Fotografie in Europa. Ein Großteil der Exponate stammt aus der Sammlung des Hauses. American Photography zeigt Werke zahlreicher Kunststars sowie anonymer und unbekannter Fotografen.
06. February 2025
Rijksmuseum, Amsterdam, inv. no. RP-F-2007-425
Anonymous, View on a wooden house or barn with a man and a woman in front, c. 1870-1875, Tintype, 164 x 215 mm
In den vergangenen Jahrzehnten baute das Rijksmuseum Amsterdam eine umfassende Sammlung zu amerikanischer Fotografie auf. Erstmals wird sie nun in einer Ausstellung präsentiert, diverse Leihgaben aus den USA und Europa ergänzen die Schau. American Photography ist die erste große Ausstellung zum Thema in Europa und zeigt über 200 Fotografien, in denen die verschiedensten Aspekte des alltäglichen Lebens bearbeitet werden. Besonders das Aufeinandertreffen der Vorstellung vom American Dream und dem American Way of Life mit der Realität, dem echten Amerikaner, und teilweise erniedrigenden Lebensumständen ist ein zentraler Gegenstand der Arbeiten. Die Ausstellung läuft vom 07. Februar bis zum 09. Juni.
Neben zahlreichen interessanten Entdeckungen anonymer und unbekannter Fotografen sind auch Werke von berühmten Vertretern zu sehen, unter anderem Sally Mann, Robert Frank, Lisette Model, Nan Goldin, Richard Avedon, Andy Warhol, Paul Strand, Diane Arbus, Carrie Mae Weems und James Van Der Zee. Parallel zu American Photography ist im Rijksmuseum die Schau Carrie Mae Weems: Painting the Town zu sehen, die 2021 im Zuge der Black Lives Matter-Proteste entstand. Es ist die erste Präsentation ihrer Arbeiten in den Niederlanden.
Am 16. Februar, 11. April und 25. Mai finden jeweils ab 14.30 Uhr einstündige Einführungskurse in die amerikanische Fotografie und in die Struktur der Ausstellung statt.
Courtesy of the artist
Hulleah Tsinhnahjinnie (1954), ‘This is not a commercial, this is my homeland’, 1998, Platinum lambda print, 476 x 609 mm
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