Vom Leben zwischen den Inseln und dem Zyklus von Leben und Tod
In dieser Woche gibt es einige Ausstellungen, die sich mit dem Leben befassen. Während die Tate Britain in einer Gruppenausstellung das Leben von karibischen Kunstschaffenden in Großbritannien beleuchtet, zeigt der Kunstverein Hamburg den Zyklus von Leben und Tod anhand eines atmosphärischen Narrativs von Korakrit Arunanondchai. Daneben läuft die Art Miami sowie eine Sonderausstellung über Haarskulpturen und digitale Kunst im ARoS.
In Miami, Florida präsentiert die internationale Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, die Art Miami, noch bis zum 05. Dezember 2021 hochwertige Werke, Einzelausstellungen und beeindruckende Installationen von 140 renommierten internationalen Galerien aus 17 verschiedenen Ländern. Unter den Werken von mehr als 600 Künstlerinnen und Künstlern werden dabei Arbeiten u.a. von Pablo Picasso, Alexander Calder, Yayoi Kusama, Robert Rauschenberg, Jeff Koons, Willem de Kooning, Roy Lichtenstein, Gerhard Richter, Andy Warhol und Keith Haring zu sehen sein. Zudem findet parallel zur Art Miami auch die Schwestermesse, die CONTEXT Art Miami statt. Hier stellen 61 internationale Galerien aus und zeigen unter anderem Werke, die speziell für die Messe entwickelt wurden, darunter kuratorische Projekte, Einzelpräsentationen von Künstlerinnen und Künstlern sowie eine Reihe von Sonderausstellungen.
Gruppenausstellung zu 70 Jahren karibisch-britischer Kunst in der Londoner Tate Britain
Die Tate Britain beleuchtet in der Gruppenausstellung Life Between Islands. Caribbean-British Art 1950s – Now vom 1. Dezember 2021 bis zum 3. April 2022 Werke von mehr als 40 Künstlerinnen und Künstlern aus der Karibik, die in Großbritannien heimisch wurden, ebenso wie die von anderen britischen Kunstschaffenden, deren Kunstwerke von karibischen Themen beeinflusst und inspiriert wurden. Die präsentierten Stücke reichen dabei von visionären Gemälden bis hin zu Dokumentarfotografien, Mode, Film und Skulpturen.
Arunanondchai zeigt Leben und Tod als atmosphärisches Narrativ
Ab dem 04. Dezember 2021 zeigt der Kunstverein Hamburg mit Songs for dying / Songs for living die bisher umfangreichste Werkschau des Künstlers Korakrit Arunanondchai. In der Ausstellung verarbeitet Arunanondchai den Tod seines Großvaters und zeigt mittels Videoinstallationen, raumgreifender Malerei und Objekten persönliche Erfahrungen und Gefühlslagen. Bis zum 20. Februar 2022 können Besucherinnen und Besucher in die stimmungsvollen Räume von Trauer, Transformation und spiritueller Kraft eintauchen.
Kürzliche Auktionen der Werke von Korakrit Arunanondchai
Sonderausstellung über Haarskulpturen und digitale Kunst im ARoS
Im ARoS in Aarhus findet vom 04. Dezember 2021 bis zum 24. April 2022 eine Sonderausstellung statt, die Werke der Künstlerinnen Shoplifter und Lu Yang zeigt. Es werden zum einen die skulpturalen Fertigungen der Isländerin Shoplifter präsentiert, die sie aus synthetischem Haar herstellt, um dessen Einzigartigkeit und Formbarkeit zu vergegenwärtigen. Ferner zeigt die Sonderausstellung unter anderem 3D-animierte Filme, videospielähnliche Installationen, Hologramme und Softwaremanipulationen der chinesischen Künstlerin Lu Yang. Ihre Werke vermitteln eine Offensive des digitalen Zeitalters und offenbaren ihre Faszination für die japanische Pop-Kultur sowie ihre Interessen für Geschlechtsidentitäten und Sexualität.
Dive deeper into the art world
Abstraktion eines Lebens
Fortsetzung der Jubiläumsausstellungen: 2026 feiert Georg Brandner seinen 70. Geburtstag und sein 50jähriges Jubiläum als freischaffender Künstler. In verschiedenen österreichischen Städten präsentiert er seine Arbeiten, als nächstes in Wolfsberg: Am 30. Juni eröffnet dort um 18:30 Uhr die Schau Georg Brandner – 70 Jahre Kunst in der Galerie Atelier Berndt.